Werner Unger

Methoden juristischer Dokumentenrecherche


1. Das "Lawinensystem"

2. Das "Zwiebelsystem"

2.1 Was wird gesucht? (Themenbereiche)

2.2 Wo wird gesucht? (Dokumententypen)

3. Recherche in Bibliotheken

3.1 Kataloge

3.2 Bibliographien

3.3 Datenbanken

3.4 Recherche von Statistiken

4 Recherche im Internet

4.1 Suche über  Suchmaschinen

4.2 Suche über  Homepages

Literatur zum Thema

 

 

 

1. Das "Lawinensystem"

Diese Recherchiermethode ist auch unter dem Namen "Methode der konzentrischen Kreise" (vgl. Krämer (1995) S.13 f.) bekannt. Sie besteht darin, dass man von einem ersten Dokument ausgehend sukzessive weiterführenden Hinweisen folgt. Die erste Quelle wird Ausgangspunkt für viele weitere Quellen, indem man ihnen weitere Quellenangaben entnimmt und sich dadurch von Quelle zu Quelle weiterarbeitet. Das Quellenmaterial wächst also zunächst lawinenartig an, bevor man dann jedoch zunehmend immer wieder auf dieselben Quellenangaben stößt. Gleichzeitig ist es jedoch möglich, über die unterschiedliche Häufigkeit der Zitierungen Rückschlüsse auf die Wichtigkeit der einzelnen Quellen zu ziehen. Je häufiger eine Quelle zitiert wird, desto mehr spricht dafür, dass diese einen hohen Stellenwert bezüglich der Wichtigkeit besitzt.

Ein Nachteil des "Lawinensystem" liegt jedoch darin, dass die Aktualität der Quellen maximal die der Ausgangsquelle erreicht. Neuere Quellen bleiben somit außen vor.

Das "Lawinensystem" bietet sich zunächst zum Einstieg an. Steht das Thema einmal fest, so ist einem meist zumindest eine Quelle bekannt, z.B. durch einen Tipp des Betreuers oder durch Literaturempfehlungen in einem Skript. Den dort zitierten Quellen folgend  kann man dann zu einem Überblick über das Thema und die angrenzenden Gebiete kommen. (Zumindest bekommt der Bearbeiter eine Ahnung davon, worauf er sich mit seinem Thema eingelassen hat...). Die Lawinen-Methode sollte jedoch möglichst bald mit einer eher themen- und schwerpunktorientierten Recherchetaktik kombiniert werden. Sonst wird man in der Tat von der "Lawine" mitgerissen.

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2. Das "Zwiebelsystem"

Ähnlich wie Brainstorming-Techniken mag das "Lawinensystem" bei kreativen Aufgabenstellungen der optimale Ansatz dafür sein, das Thema in seinen verschiedenen Aspekten zu erfassen  und es in origineller, eigenständiger Weise zu bearbeiten. Bei juristischen Themen ist dieser Methode aber mit Vorsicht  zu begegnen. Hier wird von Anfang an etwas anderes verlangt, nämlich den richtigen rechtlichen Rahmen zu finden, die Detailprobleme darin systemgerecht einzuordnen und die Ergebnisse mit Quellen zu belegen. Mit anderen Worten: Gesucht werden nicht kreativ-neue Lösungswege, sondern "nur" exaktere dogmatische Strukturen. Das legt auch für die Dokumentenrecherche ein anderes Vorgehen nahe. Man tastet sich vom Allgemeinen zum Besonderen, gewissermaßen von außen nach innen an die einzelnen Fragen heran, eine Methode, die im Gegensatz zum quasi zentrifugalen "Lawinensystem" als "Zwiebelsystem" zu bezeichnen wäre: Von der äußeren Hülle aus erschließen sich Schicht für Schicht kleinere Einheiten und zum Schluss das Kernproblem der Aufgabenstellung.

Bei einem solchen Arbeiten in verschiedenen Schichten und Ebenen stellen sich zwei jeweils ineinandergreifende Fragen: einmal die Frage, was gesucht wird (=die Frage nach dem Themenbereich) und zum anderen die Frage, wo gesucht wird (=die Frage nach dem Dokumententyp).

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2.1 Was wird gesucht?   (Themenbereiche)

Die Struktur des BGB mit seinem "Klammerprinzip" kann als Paradebeispiel für die spezifisch juristische Arbeitstechnik gelten: Komplexe Materien werden hierarchisch in allgemeinere und speziellere Themen aufgegliedert. Dabei baut das Speziellere auf dem Allgemeinen auf und setzt dessen Kenntnis voraus. Der Bearbeiter einer Hausarbeit, eines Referates oder einer Diplomarbeit wird sich also zunächst auf der allgemeinen Ebene informieren und dort Dokumente suchen, bevor er weitere Schritte "in die Tiefe" unternimmt.

Ein Beispiel: Wer rechtliche Sicherungsmöglichkeiten des Grundstücksverkäufers zu untersuchen hat, wird sich zunächst allgemein über Grundstücksgeschäfte informieren und sich danach einen Überblick über die vom Gesetzgeber zur Verfügung gestellten Sicherungsmöglichkeiten verschaffen. Das führt ihn zu einer ersten Auswahl der in Betracht kommenden Sicherungsmittel und zu Einzelfragen innerhalb jedes Rechtsinstituts (z.B. Hypotheken, Vormerkungen).

Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt dieser Methode: Fast zwangsläufig ergibt sich eine gute Gliederung! Und gerade in juristischen Arbeiten ist eine plausible, strukturell logische Gliederung das A und O einer guten Arbeit.

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2.2 Wo wird gesucht?   (Dokumententypen)

Die verschiedenen Typen juristischer Dokumente sind von unterschiedlichem Informationswert und setzen jeweils an einer allgemeinen oder spezielleren Ebene an. Insofern richtet sich die Auswahl des Dokumententyps nach dem jeweiligen Spezialisierungsgrad der Fragestellung. Bei den klassischen Dokumententypen führt dies zu einer Art Klassifikation, die wie folgt umrissen werden kann:

 

Allgemeine Lehrbücher
(z.B. Lehrbücher zu den einzelnen Büchern des BGB)
Sie dienen zur Verschaffung eines Überblicks auf allgemeinster, umfassender Ebene, empfehlen sich also als orientierende Einstiegsliteratur.
Lehrbücher zu besonderen Gebieten
(z.B. Deliktsrecht, Liegenschaftsrecht)
Sie bieten einen vertieften Einblick in ein näher eingegrenztes Gebiet. Oft finden sich hier schon gezielte Hinweise auf Spezialprobleme.
Kommentare
Sie enthalten gezielte Erläuterungen und Hinweise auf Fundstellen zu Einzelproblemen im Rahmen einzelner Paragraphen. Gerade hier zeigt sich, wie wichtig es ist, zunächst den rechtlichen Rahmen gefunden zu haben. Nur so findet man auch die richtige Norm als "Sprungbrett" zu weiteren Fundstellen. Gerade für den Zivilrechtler sind Kommentare das für die Recherche unentbehrliche Hilfsmittel, um sich Spezialproblemen zu nähern und einschlägige Spezialdokumente zu finden.
Rechtsprechungsnachweise
Bei der Behandlung von strittigen Spezialfragen geht man am besten davon aus, wie diese Fragen in der Praxis behandelt werden. In Lehrbüchern und vor allem in Kommentaren findet der Bearbeiter dazu Hinweise auf unterschiedliche Fundstellen in der Rechtsprechung. Die wichtigsten Quellen sind die Amtlichen Sammlungen der höchstrichterlichen Instanzen:
  • RGZ         (Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen)
  • RGSt        (Entscheidungen des Reichsgerichts in Strafsachen)
  • BGHZ       (Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen)
  • BGHSt      (Entscheidungen des BGH in Strafsachen)
  • BVerfGE   (Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts)
  • BVerwGE (Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts)

    

Fachzeitschriften
  In juristischen Fachzeitschriften finden sich vor allem zweierlei Arten von Dokumenten:
  • Rechtsprechung: Höchstrichterliche Entscheidungen, die nicht in die Amtlichen Sammlungen aufgenommen wurden, sowie Entscheidungen unterer Instanzen (OLG, LG, AG)
  • Aufsätze: Hier finden sich die verschiedensten Meinungen und Lösungsansätze der Wissenschaft, die sich oft kritisch mit der Rechtsprechung auseinandersetzen. Vor allem hier findet man wertvolle Anregungen und Hinweise bei Behandlung von Spezialfragen.
Spezialliteratur:
Monographien, Dissertationen u.a.
Zu einzelnen Spezialthemen gibt es zuweilen ganz spezielle Abhandlungen in Buchform (Monographien). Sofern sie nicht allzu veraltet sind, geben sie die detailliertesten Auskünfte über relevante Fundstellen. Gleiches gilt für Doktorarbeiten (Dissertationen). In der Regel wird man aber hier zur Aktualisierung die neuere Literatur selbständig suchen müssen, wofür Fachzeitschriften das geeignete Medium sind.
Gesetzesmaterialien
Den aktuellen Stand der Gesetzgebung entnimmt man aus den öffentlichen Bekanntmachungen:
  • Bundesgesetzblatt (BGBl) - Enthält die verkündeten Gesetze des Bundes

  • Bundesanzeiger (BAnz) - Enthält nicht im BGBl verkündete Rechtsverordnungen, Verwaltungsvorschriften etc.

  • Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaft - Enthält die Rechtsvorschriften der EU und ist gewissermaßen das supranationale Pendant zum BGBl

Darüber hinaus sind für wissenschaftliche Arbeiten die Amtlichen Begründungen einzelner Gesetze von großer Bedeutung, vor allem bei der Auslegung einzelner Normen.  Sie finden sich in in der Regel in den einzelnen Gesetzesentwürfen, die bei Bundesgesetzen in den Bundstagsdrucksachen (BT-Drucks.)  veröffentlicht werden. Gerade bei neuen Gesetzen ein unentbehrliches Hilfsmittel!

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3. Recherche-Möglichkeiten in Bibliotheken

 

3.1 Kataloge

Man unterscheidet in Bibliotheken im wesentlichen folgende Bibliothekskataloge, die in unterschiedlichster Form, sei es auf Karteikarten, online, auf CD -ROM´s oder auf Mikrofiches, vorliegen:

Autorenkatalog: Sämtliche Namen von Autoren selbständig erschienenen Quellen finden sich hier in alphabetischer Ordnung wieder.

Schlagwortkatalog: Einzelne Schlagwörter werden alphabetisch aufgelistet.

Signaturkatalog: Alphabetische Auflistung der Signaturen mit bibliographischen Angaben

Interimskatalog: Hierin erfasst sind die erst kürzlich in die Bibliothek aufgenommenen Quellen, welche noch nicht im Hauptverzeichnis erfasst sind; geordnet nach Autorennamen.

verschiedene Zeitschriftenkataloge: getrennt nach Zeitschriftenname, Stichwort und Standort.

Es gibt teilweise noch weitere Kataloge wie z.B. den Titelkatalog, in dem alle Bücher alphabetisch nach dem Titel aufgelistet sind, oder in wissenschaftlichen Bibliotheken auch den Dissertations-Katalog, der sämtliche vorhandene Dissertationen aufgeführt. Ein zusätzlicher Blick in solche Kataloge kann durchaus lohnend sein.

Sinn macht zu Beginn meist die Suche über ein bestimmtes Schlagwort im Schlagwortkatalog. Hat man bereits präzisere Anhaltspunkte, so bietet es sich an, im Autorenkatalog. oder, falls vorhanden, in einem Titelkatalog zu recherchieren. Wenn man nicht klarkommt, so sollte man sich nicht scheuen, das Bibliothekspersonal um Rat zu bitten.

Man sollte die Suche möglichst nicht nur auf eine Bibliothek beschränken. Dies gilt umso mehr, wenn es sich nur um eine kleine Stadtbibliothek oder dergleichen handelt. Hier macht es Sinn, zusätzlich eine in der Nähe liegende Universitätsbibliothek oder eine Landesbibliothek zu besuchen.

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3.2 Bibliographien

Einen Überblick über alle landesweit erschienenen Werke bieten die sogenannten Nationalbibliographien der Deutschen Bibliothek in Frankfurt bzw. Leipzig. Hierin enthalten sind alle im jeweiligen Land überhaupt erschienenen Bücher. Neben der Bibliographie für Deutschland ("Deutsche National-Bibliographie") existieren auch noch die "Österreichische Bibliographie" für Österreich, "Das Schweizer Buch" für die deutschsprachige Schweiz (beide ebenfalls in Frankfurt vorhanden) sowie die "Deutsche Nationalbibliographie" für die ehemalige DDR.

Dissertationen und sonstige Hochschulschriften, die in Deutschland eingereicht wurden, finden sich ebenfalls in der "Deutschen National-Bibliographie". Die Bibliographie "Dissertation Abstracts International" enthält fast lückenlos alle nordamerikanischen (USA und Kanada) Doktorarbeiten sowie Arbeiten aus anderen Ländern in Kurzfassung.

Der Nachteil solcher Spezialbibliographien liegt darin, dass sie der aktuellen Forschung meist um mehrere Monate bis Jahre hinterherhinken. Aus diesem Grund sollte man zusätzlich auch das Inhaltsverzeichnis wichtiger Fachzeitschriften "von Hand" durchforsten. Häufig enthält bereits die Titelseite Hinweise auf wichtige Themen, die in der jeweiligen Ausgabe behandelt werden, oder aber ein Blick in das Inhaltsverzeichnis. Meist gibt es die Ausgaben eines Jahres in gebundener Form, so dass es dann zusätzlich möglich ist, über das Stichwortverzeichnis oder sogar ein Normenverzeichnis zu suchen.

Beispiele:

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3.3 Datenbanken

Die meisten Bibliotheken führen ihre Bestände heute nicht mehr (nur) mit Karteikarten, sondern sind dazu übergegangen, diese auf CD-ROM´s dem Benutzer zugänglich zu machen. Der wesentliche Vorteil dieses Systems ist, dass die Suche nicht auf die einzelnen vom Karteikartensystem bekannten Kriterien beschränkt bleibt, sondern mehrere Suchkriterien, wie z.B. Schlagwort und Autor sich in einer Suchroutine verknüpfen lassen. Es lassen sich hiermit die verschiedensten Kombinationen bilden, was bei einem sehr großen Bücherbestand Sinn macht und meist zu sehr guten Ergebnissen führt.

Dennoch sollte beachtet werden, dass es, vor allem bei der Schlagwortsuche, wesentlich auf eine korrekte Eingabe ankommt. Häufig ist derselbe Begriff unter einem anderen Synonym im Computersystem gespeichert. Man sollte deshalb versuchen, verschiedene bekannte Synonyme auszuprobieren. Ein Erfolg hängt auch davon ab, ob ein interessantes Buch überhaupt mit Schlagworten versehen wurde (was insbesondere bei kleineren Bibliotheken eher die Ausnahme ist).

Ein weiterer Vorteil ist, dass ein Großteil der Kataloge von wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland in sogenannten "Bibliotheksverbünden" vernetzt ist. Man hat also weniger Anlaufstellen, um in Bibliotheken in ganz Deutschland nach Literatur zu recherchieren. Eine Auflistung solcher "Bibliotheksverbünde" finden Sie zum Beispiel auf der Seite http://www.fh-kehl.de/Bibo/bibolinks.htm

Besonders im Bereich der Rechtsprechung gestaltet sich die Suche über Entscheidungssammlungen oft sehr mühselig. Hier bieten sich juristische Datenbanken wie z.B. JURIS und ELEISA als Hilfe an. Die Eingabemasken bieten viele unterschiedliche Such- und Kombinationssuchmöglichkeiten. Zwar lassen sich nicht alle Urteile im Volltext anzeigen; zumindest jedoch ist immer eine Fachzeitschrift angegeben, der das jeweilige Urteil entnommen werden kann.

Während JURIS Rechtsprechung aus sämtlichen Rechtsgebieten beinhaltet, lassen sich über ELEISA nur Urteile des VGH Baden-Württemberg aufzeigen.

Daneben existieren auch noch eine Vielzahl von Fakten- und Literaturdatenbanken, welche sich wohl jedoch nur in Bibliotheken größerer Universitäten befinden dürften.

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3.4 Recherche von Statistiken

Statistiken zu den verschiedensten Themenbereichen gibt es beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden. Jährlich wird von dort ein "Statistisches Jahrbuch" herausgegeben, welches in den meisten Bibliotheken vorhanden sein müsste. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt per E-Mail oder Telefon an das Statistische Bundesamt zu wenden. Neuerdings wird von dort auch eine CD-ROM herausgegeben.

Daneben existieren noch einige weitere Quellen, um an Literatur zu gelangen wie z.B. sog. Informations-, Daten- und Dokumentationsdienste. Diese alle aufzuzählen würde jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen.

 

 

4 Internet

 

4.1 Suche über  Suchmaschinen

 

4.2 Suche über  Homepages

Viele Hochschulen haben mittlerweile ihre Homepages mit hilfreichen Links zu den verschiedensten Themen bereichert. Über die Rubrik "Interessante Links" auf der Bibo-Web-Site der FH-Homepage (http://www.fh-kehl.de)  finden sich sehr viele nützliche Links zu Homepages, Datenbanken,etc..

Als "Standard"-Einstiegseite für juristische Themen kann die Homepage der Uni Saarbrücken gelten. Am besten ist es, man probiert die einzelnen Links einfach einmal aus. Den Recherchemöglichkeiten sind hier (fast) keine Grenzen mehr gesetzt.

Allgemein zur Internet-Suche siehe auch http://www.websprache.uni-hannover.de/zitat (zur korrekten Zitierung von Webadressen).

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4.3 Suche über Kataloge und Mailinglisten

Neuerdings gibt es als Ergänzung zu den Suchmaschinen spezielle "Kataloge" mit Hinweisen für einzelne Fachgebiete, darunter auch Recht:

http://www.isleuth.com    (international)

http://www.suchfibel.de (deutsch)

 

Daneben haben sich zu bestimmten Themen Mailinglisten gebildet, deren Teilnehmer Fachinformationen austauschen:

http://www.lisde.de

http://www.liszt.com

 

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Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur juristischen Methodenlehre:

(Rote Markierungen: geeignet zum Einsteigen für Anfänger)

 

Balzert, Helmut u.a.

Wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation. W3L-Verlag, Herdecke, Witten 2008  

Braun, Oliver

Recht im Internet. In: JuS 1999 bis JuS 2003 (zuletzt S. 415, 1038)  

Eirich, Karsten

E-Learning in der juristischen Ausbildung. In: Jura 2005, S. 277 

Engisch, Karl

(hrsg. von Würtenberger, Thomas / Otto, Dirk) 

Einführung in das juristische Denken. 10. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart u.a. 2005

Franck, Norbert /
Stary, Joachim (Hrsg.)
 

Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. 12. Aufl., Paderborn 2006

 

Haft, Fritjof

Juristische Rhetorik. 6. Aufl., Alber, Freiburg u.a. 1999 

Haft, Fritjof

Einführung in das juristische Lernen. Unternehmen Jurastudium. 6. Aufl., Gieseking, Bielefeld 1997 

Hofer, Thomas

Trau schau wem? – Kriterien für den Umgang mit elektronischer Fachinformation für Juristen. In: Jura 2005, S. 132 

Kirchmann, Julius von

Die Wertlosigkeit der Jurisprudenz als Wissenschaft. Original 1848, Nachdruck Manutius Verlag, 2. Aufl., Heidelberg 2000 

Kohler-Gehrig, Eleonora

Die Diplom- und Seminararbeit in den Rechtswissenschaften.

Kohlhammer, 2. Aufl., Stuttgart 2008 

Larenz, Karl /
Canaris, Claus-Wilhelm 

Methodenlehre der Rechtswissenschaft. 3. Aufl., Berlin u.a. 1995

Lenz, Karl-Friedrich

Lernstrategie Jura. Books on Demand, Norderstedt 2002
(abrufbar unter
http://k.lenz.name/d/v/Lernstrategie.pdf)  

Metzler-Müller, Karin

Wie löse ich einen Privatrechtsfall? 5. Aufl., Boorberg, Stuttgart 2008

Pawlowski, Hans-Martin

Methodenlehre für Juristen. Theorie der Norm und des Gesetzes. 2. Aufl., C.F. Müller, Heidelberg 1991 

Puppe, Ingeborg

Kleine Schule des juristischen Denkens. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2008 

Schneider, Egon

Logik für Juristen. Die Grundlagen der Denklehre und der Rechtsanwendung. 3. Aufl., Vahlen, München 1991 

Schneider, Wolf

Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte. Rowohlt, Reinbek 2007 

Unger, Werner

WORKBOOK BGB, Band 1: Allgemeiner Teil. IuraVista, München 2008 

Wesel, Uwe

Fast alles, was Recht ist. Jura für Nichtjuristen.

Eichborn-Verlag, Frankfurt a.M. 1992

 

Weitere Literatur:
 

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